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Ein Flying Fox ist eine Art Hochgeschwindigkeitsseilbahn für eine Person. Bei den meisten solchen Anlagen geht die Länge des gespannten Drahtseiles nicht wesentlich über 200 Meter hinaus. Der Flying Fox am Osterfelderkopf soll allerdings eine Länge von rund 2000 Metern haben und bis ins Kreuzeck-Gebiet reichen.
Ein erheblicher Eingriff ins Landschaftsbild ist damit vorprogrammiert. Darüber hinaus ist mit ständigem Lärm zu rechnen: Erfahrungen mit anderen Anlagen zeigen, dass lautes Geschrei seitens der Fahrgäste nicht ausbleibt.
Das stärkste Argument gegen einen Flying Fox am Osterfelderkopf ist allerdings eine grundlegende Überlegung: Eine solche Anlage hat nichts mit Naturerfahrung zu tun. Ob das Seil von einem Kirchturm oder von einem Berg herab gespannt wird, ist für das Erlebnis beim Befahren unerheblich. Wesentlich am Flying Fox ist der Kick durch Höhe, Geschwindigkeit und Überwindung.
Was meinen Sie? Disneyland am Alpenrand? Brauchen wir immer mehr Skywalks, Aussichtsplattformen und andere Fun-Bauten in den Alpen?
- Im Gegenteil. Bestehende Anlagen sollten abgebaut werden!
- Was bislang errichtet wurde genügt. Keine Neubauten mehr!
- Wo ein Berg bereits erschlossen ist, stören auch neue Einrichtungen nicht.
Bei den geplanten Stegen verhält es sich anders: Das Erlebnis der umliegenden Natur macht deren Grundidee aus. Es ist durchaus denkbar, dass dadurch Menschen für die Bergwelt begeistert werden, die ansonsten nicht zu begeistern wären.
Wird vom DAV kritisch gesehen, aber nicht gänzlich abgelehnt: Aussichtsplattform Top-of-Tirol.
Quelle: DAV-Pressmitteilung
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