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Nur mehr tot geborgen werden konnte ein deutscher Bergsteiger, der am Samstag, den 13.06. auf dem Rückweg von der Gehrenspitze (2164m) in einer Höhe von rund 1.900 Metern abgestürzt war. Wanderer, die den Unfall beobachtet hatten, alarmierten sofort die Rettungskräfte. Der Notarzt konnte bei dem Mann allerdings nur noch den Tod feststellen. Der genaue Unfallhergang ist noch ungeklärt.
Ein 44-jähriger Deutscher war ebenfalls am Samstag mit einer sechsköpfigen Gruppe einer deutschen Bergsportschule auf dem Wandersteig vom Gimpelhaus zur Nesselwängler Scharte unterwegs, als er von einem großen Felsbrocken getroffen wurde. Ein anderer Wanderer hatte offenbar oberhalb des Weges den Steinschlag ausgelöst.
Der aus Bayern stammende Mann stürzte in Folge 50 Meter in die Tiefe und blieb dort schwer verletzt liegen. Ein weiteres Mitglied der Gruppe zog sich durch den Steinschlag leichte Verletzungen zu. Beide Männer wurden mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.
Auch bei der Roggenspitze in Kaisers wurde am Samstag ein Kletterer schwer verletzt. Der 34-jährige Deutsche war mit einem Freund auf einer Tour, als er von Steinschlag erfasst wurde. Der Deutsche erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Zams geflogen werden musste.
Tödlicher Kletterunfall am Untersberg
Ein Abseilfehler kostete vermutlich einen Kletterer am Blausandpfeiler am Untersberg (1973m) bei Berchtesgaden das Leben. Er stürzte gut 300 Meter in die Tiefe und war auf der Stelle tot. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich vier weitere Seilschaften in der Wand, die umgehend die Bergwacht informierten. Über die Identität des Verunglückten wurde nichts bekannt.
Slowakischer Kletterer erleidet schwerste Verletzungen
Am Hauseggerpfeiler an der Höllmauer (1949m) im Hochschwabgebiet hat sich ebenfalls am 13.06. ein schwerer Kletterunfall ereignet. Ein Kletterer aus der Slowakei, der mit einer Viererseilschaft unterwegs war, rutschte aus und stürzte daraufhin gut 20 Meter ins Seil.
Die Kameraden konnten sofort die Bergrettung alarmieren. Laut Polizei erlitt der Slowake zahlreiche Knochenbrüche und schwere Gesichtsverletzungen. Der Mann wurde mit dem Hubschrauber ins Landeskrankenhaus Bruck geflogen.
Schneebrett kostete drei Alpinisten am Piz Palü das Leben
Bei besten Verhältnissen waren am Samstag drei Skitourengänger auf der Normalroute vom Diavolezza-Berghaus zum Hauptgipfel des Piz Palü (3901m) unterwegs. Rund 150 Höhenmeter unter dem Gipfel geriet ein 35-jähriges Paar aus dem Kanton Zürich und dessen 40-jähriger Begleiter aus dem St. Galler Rheintal in eine verhängnisvolle Triebschneeansammlung. Aus dieser löste sich ein Schneebrett, dass die drei Alpinisten rund 400 Meter auf der Südseite des Piz Palü über eine Felswand hinunter und in den Tod riss.
Laut Marco Salis, Rettungschef bei der Kantonspolizei Graubünden, habe es sich bei den Opfern um erfahrene und gut ausgerüstete Bergsteiger gehandelt. Die Tourenverhältnisse sowie die Wetterbedingungen seien ebenfalls gut gewesen, so das nichts gegen die Tour gesprochen hätte.
Vermutlich hatten die drei Tourengeher schlichtweg Pech, da sie als erste Seilschaft an diesem Tag zu der Stelle kamen, die ihnen kurzzum Verhängnis werden sollte.
Am gleichen Tag folgten rund zehn weitere Seilschaften, und am Sonntag herrschte mit 70 bis 80 Seilschaften ein regelrechter Grossandrang. Alle Seilschaften passierten die Absturzstelle problemlos. Niemand hatte dabei etwas vom Unglück gesehen oder bemerkt.
Am Sonntagmorgen wurde von einem Bekannten der Bergsteiger Alarm geschlagen, nachdem sich die drei am Samstagabend nicht gemeldet hatten. Ihre Leichen wurden von einem Helikopter am Fuße des Ostgipfels auf dem Palügletscher entdeckt und geborgen.
Quelle: tagesanzeiger.ch / tirol.orf.at / tt.com / Salzburger Nachrichten / NZZ Online
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