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Notbiwak wegen Wettereinbruch

Kletterer bei Berchtesgaden gerettet

04.03.2010 11:20:05
Eine Klettersteigbegehung im Winter kann schnell zu einer heiklen Angelegenheit werden. Diese unliebsame Erfahrung mussten am Mittwoch zwei Bergsteiger am Hochthron bei Berchtesgaden machen.

Die beiden Salzburger wurden von schlechtem Wetter überrascht, verbrachten eine eisige Nacht in der Wand, wurden dann aber von der Bergwacht gerettet...
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Im Einsatz: Rettungshubschrauber Christoph 14. Bild: www.christoph14.de
Der Klettersteig auf dem Hochthron ist auch bei guten Bedingungen nicht ganz einfach. Er führt knapp 400 Meter durch die Ostwand des Berges und ist mit C/D bewertet. Ziel ist der Gipfel des Berges in 1972 Meter.

Ein ehrgeiziges Unterfangen im Winter. Bei guten Bedingungen für erfahrene Klettersteig-Geher jedoch durchaus machbar.

Eine Frau und ein Mann wagten sich am Dienstag gar an eine Winter-Nachtbegehung und stiegen gegen 15:00 Uhr in die Wand ein. Mehr als acht Stunden arbeiteten sich die beiden nach oben. Dann war Schluss. Wegen eines Wettersturzes mit Eis und Schnee ging 70 Meter unterhalb des Ausstiegs nichts mehr.

Die beiden verbrachten eine eisige Nacht knapp unter 2000 Meter. Im ersten Tageslicht versuchten es die zwei erneut, schafften es jedoch wegen des Neuschnees nicht, den rettenden Ausstieg zu erreichen. Sie riefen die Rettung.

Das Team des Rettungshubschraubers Christoph 14 aus Traunstein startete bald darauf. Die beiden Bergsteiger konnten mit Unterkühlungen aber unverletzt mit dem Bergetau gerettet werden.

Quelle: dpa
Bild: www.christoph14.de



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